Freitag, 24. Oktober 2014

Ich geb dir mein Herz, behalt es für immer

Guten Abend meine lieben Leser!
Und wieder ein Eintrag, in letzter Zeit kommt die Inspiration schneller als die Mosquitos im Sommer in mein Zimmer! (was für ne Metapher, ich hasse die Vieher!)
Die Idee zum heutigen Thema ist mir gestern Nacht gekommen, als ich im Auto saß und von einer Schulfeier meiner alten Schule Heim fuhr.
Und nein, es geht hier nicht um Liebe, wie man vielleicht aus dem Titel interpretieren könnte. Liebe und so was ist nicht mein Ding, aber hey, manche Dinge kann man halt nicht haben und blablabla, reden wir lieber vom heutigen Topic.

Denn heute geht es um die Freundschaft.
Und nicht um irgendeine Freundschaft, es geht um, naja, die WAHRE Freundschaft. Okay, wie definiert man das jetzt? Vermutlich ist das so gut wie unmöglich, aber lasst es mich auf meine Weise erklären.
Ich unterscheide zwischen wahrer, falscher und bester Freundschaft. Was falsche Freundschaft ist wissen die meisten jetzt sicherlich. Ich meine, hey, seid ihr noch nie 8 Jahre lang verarscht worden? Heey, gehört dazu *Sarkasmus off*
Was beste Freundschaft ist wissen viele von euch hoffentlich auch. Das ist die Freundschaft, die hält. Auch wenn sie von diversen Krisen erschüttert wird, diese Freundschaft steigt immer wieder aus der Asche auf und bleibt einem. Wie so ein Phönix.
Was ist jetzt aber meiner Meinung nach die wahre Freundschaft?

Das ist die, auf die man sich verlassen kann. Das ist die, die so... besonders ist, dass sie gar nicht erst von Krisen erschüttert wird (ich will damit jetzt bitte nicht sagen, dass beste Freundschaft nicht auch wahre Freundschaft sein kann. Das geht klarerweise sehr wohl). Das ist die, die... naja einfach alles aushält, die immer da ist, auf die man immer zurückgreifen kann.

Ich selber kann mich glücklich schätzen, dass ich eine bestimmte Anzahl solcher Freunde hab, die mir so viel verzeihen, die da sind, egal was kommt.

Das ist meine Definition von DER Freundschaft schlechthin, denn meiner Meinung nach ist das die Freundschaft, die so pur ist. Man muss sich über so vieles Sorgen machen, wäre es dann nicht schön, irgendeine Konstante im Leben zu haben?
Nun, wenn das solche awesomen Freunde sind, kann man sich eine große Sorge sparen. Wieso? Nun ja, es gibt Freundschaften, die passen nicht so richtig, vielleicht kennt ihr das ja. Man muss sich dauernd Gedanken machen ob man vielleicht was Falsches gesagt hat, ob die Person noch mit einem befreundet sein will, man will sich ihr anpassen, läuft ihr hinterher, macht sich nach einem Streit wochenlang Gedanken...
Leute, vergesst so was. Das tut einem nicht gut. Gott ich hab so was auch schon so oft gehabt, aber spätestens wenn man nicht mehr weiterweiß wird einem schnell klar, wo die Freunde sind die zu einem halten.
Was bringt uns das, wenn jemand da ist, der irgendwann einfach abhaut, einem wegen einem Typen sitzen lässt, einem schlecht macht weil man so ist wie man ist... Ehrlich gesagt  bringt einem das nichts und wieder nichts.

So, bevor ich ende will ich noch mal kurz den Titel ansprechen. Wie bereits gesagt könnte man denken, dass ich hier über Liebe reden will. Im wahresten Sinne des Wortes mache ich das auch, nur nicht über die romantische.
Der Titel gehört zu einem Song einer österreichischen Band mit dem Namen Tagträumer. Der Song heißt 'Mein Herz' und ich habe das Lied aus 2 Gründen gewählt.

Erstens habe ich es gestern gehört, als ich Heim gefahren bin und gerade alle meine alten Professoren und einen superguten Freund getroffen habe.
Zweitens ist das eine Metapher, Gott verschone xD.
Ich meine, wenn man eine Freundschaft aufbaut, erzählt man viel von sich, gibt quasi sein Herz weiter. Freunde kennen einen oft besser als jeder andere, und das verstehe ich dann symbolisch mit dem Herzen. 

Ich hoffe, ihr habt auch solche Freunde, denn das ist etwas, was einem im Leben bleibt. Romantische Liebe kann zerbrechen. Echte Freundschaft bleibt.

So, das wollte ich nur mal gesagt haben.
Ich hoffe ich langweile hier niemanden,
und falls wer was dazu zu sagen hat,
nur in die Kommis damit. (Gilt auch noch für den letzten Post. Pottermore 4 the win)

xxo V

Sonntag, 19. Oktober 2014

Ich bin zu alt für diesen Kram und hab den Zug verpasst

Jah, heut mal ein interessanter Titel! -vorweg, wer die Serie nicht kennt (ja, solche Menschen gibt es!), sollte nicht weiterlesen. Spoiler alert, ich hab euch gewarnt-
Guten Morgen/Tag/Abend, meine lieben Leser, zu einem Post der vllt gar nicht so lang wird weil ich nicht glaube dass da viel zusammenkommen wir.
Trotzdem will ich jetzt darüber reden, dass brennt mir richtig unter den Nägeln.

Denn das Thema heute ist: 
HARRY POTTER

Nun, ich schlage vor, wir beginnen ganz am Anfang.
Nämlich erneut bei meiner Matura. 
Wisst ihr, in Latein gab es eine Kernfrage zu lernen, die hieß 'Latein Heute'. Darin ging es um die lateinische Sprache im heutigen Gebrauch, und eine Unterkategorie davon war Harry Potter, da hier irrsinnig viel Latein benutzt wird. Beispiel: diverse Tiere aus der Mythologie, wie Fluffy, Firenze oder den Basiliken. Weiteres Beispiel: alle Zaubersprüche! Kennt man ein paar lateinische Worte, sind Sprüche wie Nox, (Wingardium) Leviosa oder accio plötzlich ziemlich einleuchtend.
Da ich mich zu dieser Zeit mit Harry Potter und co. jedoch 0 ausgekannt habe, habe ich mir die Frage einfach mal durchgelesen und gelernt. Trotzdem ist hier einiges hängen geblieben, und da ich ja eine neugierige Seele bin und meine beste Freundin von mir (welch Ironie) und noch 2 anderen die Harry Potter Filme zu Weihnachten bekommen hat, habe ich beschlossen, eine wichtige Frage zu stellen.

"Geez, darf ich den ersten Harry Potter ausleihen?"

Und ich schwöre, ich hab zu dem Zeitpunkt nicht gewusst, wie sehr mich die Entscheidung verändern wird.
Denn irgendwie haben mir die Filme gefallen (kleine Untertreibung, bei Teil 7.2 bin ich eine halbe Stunde heulend im Bett gesessen weil Fred und Lupin gestorben sind...), und so beschloss ich auch die Bücher zu kaufen.

Hallelujah, was war das für ein Sommer. Jede Arbeitswoche ein Buch und ich bin ziemlich gut über den regnerischen Sommer gekommen (2 Wochen Pause eingerechnet, weil Amazon echt lange braucht um die Bücher zu mir nach Hause zu bringen).
Ich muss glaub ich nicht dazusagen wie mich Teil 7 wieder mitgenommen hat, Damn it! Okay, ab Teil 5 wo Sirius stirbt wars ja generell aus bei mir, aber scratch that.
Jetzt jedenfalls kann ich von dem Fandom gar nicht genug kriegen. Mein Zeichenstift liegt quasi nie still, die Bücher sind immer griffbereit und die Filme haben auch schon in mein Zimmer geschafft.

Und obwohl ich vollkommen auf den Zug aufgesprungen bin,
hatte ich doch das Gefühl, falsch zu sein. 
Wie es dazu kommt? Naja, Harry Potter ist ein Fandom, bei dem man entweder von Anfang an dabei ist... oder gar nicht. So hab ich das immer gesehen, und deshalb hab ich mir einfach gedacht, ich werd nie so ein richtiger Fan sein.
Ich dachte immer, Harry Potter ist was für kleine Kinder, höchstens bis 15 und das wars dann. Dass Erwachsene der Reihe auch verfallen sind, habe ich nicht gewusst. Ich dachte es ist Kinderkram auf hohem Niveau, dem ich nie angehören würde. Jetzt im Nachhinein lache ich über die Annahme.

Jetzt ist das, meiner Meinung nach, irgenwie dämlich gewesen. Ich habe zwar noch keine anderen Potterfans kennengelernt, aber die die ich kenne sind awesome und vollkommen einverstanden, dass ich als Greenie dabei bin. 
Klar, ich muss noch viel lernen und so, aber ich freu mich jetzt schon wie ein Kind über jede weitere Infomation die ich erlange (Bsp: als ich auf Pottermore Gryffindor zugeteilt wurde, habe ich den gesamten Tag gegrinst, made my day).

Auch hier bin ich wieder voller Zuversicht, dass ich in Zukunft noch viel Freude mit dem Genre haben werde.
Und falls die Person, die ich jetzt am Ende hier kurz ansprechen will, das jemals lesen sollte, was ich wirklich bezweifle weil wir uns nicht mögen, es tut mir leid dass ich mich über deinen Sirius Zauberstab lustig gemacht habe. 
Jetzt im Nachhinein bin ich richtig neidisch, ich will auch einen bin aber zu geizig *leises Lachen im Hintergrund*.

Also, falls wer mit mir fangirlen will
oder vllt auf Pottermore unterwegs ist,
schreibts mir in die Kommentare, würd mich freuen wenn ich auf der Plattform endlich mal wen kennen würde ^^

Keep Running
Magic exists,
xxo V

Freitag, 3. Oktober 2014

Schule, Matura, Studium, oder besser...

... SIE IST ZURÜCK!
(wo wir grad dabei sind, ist das nicht auch ein neumodisches Buch über Hitler?)

Leute, hier bin ich wieder. Nach einer Ein-Jahres-Pause voller Stress und Prüfungen, in der ich weder zum Lesen, noch zum Zeichnen, noch zu generell irgendwas gekommen bin. 
Aber ich hoffe, dass mir mein neues Leben nun etwas mehr Zeit für diesen Blog hier leiht, ich meine, ich will niemanden auf dem Trockenen sitzen lassen, und hey, ihr 15 die das hier lest, ihr seid immer noch hier, und das sehe ich als ein Zeichen!

Was ich jetzt mit 'neuem Leben' meine? Nun, wie viele jetzt vllt aus dem Titel schließen werden habe ich dieses Jahr meinen Schulabschluss hinter mir gebracht und bin seit Anfang dieses Monats eine Studentin! 
Das bedeutet im Rückblick: Seit Anfang dieses Jahres gab's für mich nicht viel Freizeit, was die Schule anging. (Man muss wissen, ich hab die Schule immer extrem ernst genommen, habe immer gelernt auch wenns nicht nötig war und wollte mich einfach nicht mit 0815 Noten wie 3er abgeben. Ja, das klingt jetzt echt streber-like und spießig, aber ich wollte einfach nicht schlecht in etwas sein, was ich ja eigentlich ganz gut kann. Versteht mich wer? Irgendwer?) Bis Februar gab es eine Arbeit zu schreiben, die ich dann nicht mit 25 sondern mit 80 Seiten abgegeben habe, das Schuljahr musste hinter sich gebracht werden und ab April hab ich dann ausschließlich für die Matura (ich glaube, in Deutschland ist das das Abi?) gelernt. 
Ich will mich nicht beschweren, meine Noten waren bis auf ein Fach, dass ich absolut nicht ausstehen konnte weil im Lehrkörper eine Person vertreten war die mich nicht ausstehen konnte (beruht auf Gegenseitigkeit), ich werde das Fach jetzt nicht beim Namen nennen -okay, Deutsch- bestens, die Abschlussfeier war annehmbar und die Maturareise im Anschluss das beste, was mir jemals passiert ist. Eine Woche Florenz, die Stadt der Künstler, der Renaissance, Leonardo Da Vincis (Ich liebe diesen Mann!) und ganz nebenbei der Hauptort in Assassins Creed 2, einem meiner Lieblingsspiele, mit meinen besten Freunden, das wars schon... *sfz und in Erinnerungen schwelg*

Und dann kamen die 3 Monate langen Ferien.
Von denen ich 2 Monate lang gearbeitet habe - will mich wieder nicht beschweren, war eigentlich eine ziemlich gute Arbeit!

Und dann kam das Studium. 
Und das veränderte alles *tam tam tam*
Nein jetzt mal Spaß beiseite. Ich habe jetzt erst 3 Tage an der Uni verbracht, viel kann ich noch nicht darüber sagen. 

Außer dass es komplett anders ist als sich in die Schule zu setzen.

Viele von euch kennen vielleicht die Redewendung: Man merkt erst, was man gehabt hat, wenn mans nicht mehr hat.
Und so sehe ich das auch mit der Schule. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich die Schule jetzt geliebt habe oder so, ich war auch ziemlich froh als es dann vorbei war, aber dieses bequeme 'nichts tun' geht einem dann doch ab. 
Was ich damit meine? Naja, in der Schule wird im Endeffekt sehr viel für einen getan (außer man ist in Hogwarts. Hogwarts, oh, Hogwarts, warzenschweiniges Hogwarts *summ*) - man muss sich nicht um die Kurse kümmern, die man besuchen möchte, man bekommt einen Stundenplan vorgelegt, man zahlt im Grunde so gut wie nichts für die Lehrbücher, das Busticket ist auch ziemlich billig im Vergleich zu jetzt, und nicht zu vergessen die gewohnte Umgebung, die Freunde die man hat.

Ich studiere in meiner Heimatstadt, weil ich mich noch nicht bereit gefühlt habe, jetzt auszuziehen. Ja, ich bin inzwischen mehr als Volljährig, aber ich habe nicht diesen Drang verspürt, nur weil die Schule jetzt aus ist, alles hinter mir zu lassen, auf alles zu pfeifen und dann abzuhauen.
Ich bin ein Familienmensch, zusätzlich wurde ich in Wien nicht aufgenommen, also habe ich die naheliegende Möglichkeit am Schopf gepackt und nutze sie jetzt auch. Ich muss nicht unbedingt weg, und wenn ich jetzt beispielsweise auch noch wo anders wäre, würde mir die Uni vielleicht gar keine Freude bereiten.
Meine Freunde sind jedoch alle weg, ich kann es ihnen nicht verübeln, ich meine nicht jeder ist wie ich und sie mögen 'Abenteuer' und 'den neuen Start ins Leben'. Ich starte eben von daheim aus, irgendwann wird meine Zeit auch kommen. Wenns Leute da draußen gibt die genauso denken und sich doch ein wenig komisch dabei fühlen- tuts nicht. Das ist normal, komplett normal. Tut das, was sich für euch gut anfühlt, und nicht das, was andere machen nur WEIL sie es machen. Ihr müsst niemanden etwas beweisen, und niemand hat das Recht etwas dagegen zu sagen. Es ist immerhin euer Leben, eure Entscheidung, und wenn es für euch passt, dass passts generell. Ich habe etwas Zeit gebraucht, um das zu verstehen, aber jetzt habe ich es auch endlich verstanden. Und bedenkt, das hat immerhin auch Vorteile ;)

Worauf ich dabei jetzt aber hinaus wollte ist, dass ich nun allein auf einer riesigen neuen 'Schule' bin, wo sich viele schon kennen, und ich sitze da und denke mir "was mache ich hier überhaupt".
An dieses Studentenleben muss ich mich noch sehr gewöhnen, an das, dass einem nichts mehr hinterher geworfen wird, an das, dass man jetzt eigenständig werden muss.

Aber ich glaube das ist auch ein Sinn der Uni, neben dem Studieren.
Dass man anfängt, richtig fürs spätere Leben zu lernen. Es ist der Sinn, sein Sozialleben zu stärken, neue Leute kennen zu lernen, neue Dinge zu lernen. Und genau das ist es, was zählt. Dass man weiter geht, weiter lebt, dass man sich weiterentwickelt und im Leben auf voran kommt.

Und ich bin mir sicher, nach ein, zwei Wochen wird das Gefühl, nicht zu wissen was man tun sollte, verschwinden. Jeder Anfang ist schwer und ungewohnt, aber ich bin zuversichtlich, dass die erste Hürde die größte ist, und wenn man die bewältigt hat, wirds echt klasse. Als dann, I am ready for the future. I guess xxo

Ich halte euch jedenfalls mit meiner Amateur-Philosophie am Laufenden (ich studieren nicht Philo, falls sich das jetzt wer fragt),
till now, I've said enough,
Heads up, 
See you,
xxo V

Montag, 28. Oktober 2013

Wenn Musik..

... nicht mehr einfach nur Musik ist.

Guten Abend, meine lieben (auch neuen) Leser.
Hier bin ich wieder,
in alter Frische zurück aus Rom!

Und gleich mit dem nächsten 2 Themen am Start, ein Traum. Das zweite wird im nächsten Post angeschnitten (kleiner Tipp, es geht um Kunst), das erste behandeln wir jetzt!

Denn heute geht es um ein Thema, über das ich Bücher füllen könnte- es geht um Musik. Und nicht einfach nur Musik, es geht darum, was passiert wenn einem eine Melodie mehr bedeutet als das eigene Schicksal. 
Klingt krass? Ist aber eigentlich ziemlich schön.
 
Musik ist für mich beispielsweise etwas, das Wunden heilt und schlechte Dinge in den Hintergrund treibt. Jedes Mal, wenn es mir mies geht, wenn ich mir denke 'jetzt reicht es, Gott, lass das doch endlich aufhören', stecke ich meinen iPod an, mache die Augen zu und höre einfach mal auf zu denken, lausche den Lyrics, den Melodien, den unterschiedlichen Instrumenten und vergesse einfach mal meine Probleme.
Ich habe keine Ahnung, wie oft mir Musik schon geholfen hat aus meinen Krisen und Panikattacken zu fliehen, mich zu beruhigen oder mich vor wichtigen Prüfungen (hust Führerschein) einfach wieder zu entspannen, durchzuatmen und das auch zu schaffen. 

Keine Ahnung, wie oft ich schon vor diversen Situationen mit nem Nervenzusammenbruch am Bett gesessen bin, mir dann die Kopfhörer in die Ohren gesteckt habe und schlagartig ruhig geworden bin ('Afterlife' von Avenged Sevenfold wirkt Wunder, glaubt mir das).
Keine Ahnung, wie oft ich schon nach Schularbeiten einfach nur dagesessen bin und mich mit 'Perfect Weapon' von den Black Veil Brides in eine andere Welt verkrümelt habe.
Keine Ahnung, wie oft ich beim Schreiben allein durch die Musik neue Ideen und Einfälle bekomme.

Wenn man mich beispielsweise in der Schule fragt 'was ist das wichtigste, was du gerade bei dir hast', dann sage ich nicht 'Handy', 'Taschenrechner' oder 'Packung Taschentücher'. Das wichtigste in meiner Hosentasche ist definitiv mein iPod (gerade ist einer meiner Stöpsel eingegangen -> Weltuntergang). Ich bin nämlich genau der Typ Mensch, der sich bei ner Wartezeit von 2 Minuten schon die Ohrstöpsel in die Ohren steckt und die Welt ausblendet. Und ja, ich höre ungefähr 3-4 Stunden am Tag Musik- bester. Zeitvertreib. Ever!

Mein Zimmer besteht haupsächlich aus Instrumenten, Bandpostern, Konzerttickets, Notenblättern, Musikern an meinem Kasten und meiner Wand, auf der eine 2m x1,50m Zeichnung meiner Lieblingsband hängt.
Hey, mein Leben dreht sich so um die Musik, und das ist einfach klasse!

Denn Musik gibt mir oft genau das, was mir sonst kein anderer Mensch geben kann -Hoffnung, Trost und einen Tritt in den Hintern, um mich wieder aufzuraffen und mit neuer Energie weiter zu machen.
Musik hat das geheilt, was bestimmte Menschen mir mit Handlungen und Worten 'angetan' haben (wow, sind wir heute wieder theatralisch). 
Musik hat mir so viele Ideen für Geschichten und Zeichnungen gegeben (ja, ich zeichne, wer will ein Portrait von einem Musiker? Oder einem Zombie, je nachdem), hat mich schon so oft von Schulkram abgehalten und mir dann ein schlechtes Gewissen gebracht, aber genau das ist doch das coole an der Sache.

Wenn man es richtig angeht, kann Musik einer deiner besten Freunde werden.
Sie kann einem so viel geben und verlangt nie was zurück. 
Denn Musik, Melodien und Lieder sind die ganze Zeit um uns- ihr müsst nur ein aufmerksam sein und ihr werdet sehen, dass ihr den ganzen Tag von Musik umgeben seid.

Wie man merkt, fahre ich wirklich total auf das Thema ab. 
Aber hey, ich bin sicher nicht die Einzige, die das so sieht, oder?
Ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin.

Keep Running
xxo, Vic

Dienstag, 17. September 2013

Warum die Vergangenheit oft so schön war

Jeder kennt das Gefühl.
Jeder hasst das Gefühl.
Niemand kann was daran ändern.

Gerade heute in der Schule ist mal wieder ein Gesprächsthema zwischen meiner Freundin und mir aufgekommen und ich habe irgendwie den Drang, jetzt darüber zu schreiben (oder ich will einfach keinen Brief an die Queen schreiben in der ich ihr gratuliere, weil ein Stierbaby auf die Welt gekommen ist. Ja. Das ist echt eine Aufgabenstellung!). 
Das Thema war der Drang, sich manchmal in die Vergangenheit zu flüchten, weil einem das hier und jetzt nicht mehr gefällt.

Vergangenheit und Zukunft sind ja beides relativ interessante Themen, wobei mir die Zukunft zurzeit eher etwas Unbehagen bereitet, da in nächster Zeit einiges passieren dürfte, was ich lieber aufschieben würde. Kleines Peter Pan Syndrom hier :)
Die Vergangenheit jedoch ist etwas, über das ich viel zu viel nachdenke. Leider.
Sei es, weil ich etwas ändern möchte, oder weil ich die alten Zeiten vermisse.

In letzter Zeit ist es eher zweiteres.
Das kennt doch sicher jeder. Man hat diese Phase, wo man einfach nur da sitzt und sich denkt 'wie scheiße ist das eigentlich alles gelaufen? Hätte ich doch nur etwas anderes getan'. Hätte ich doch nur...

Sache ist, dass man sich viel zu oft die Vergangenheit zurück wünscht, weil da einfach so einiges 'besser' war. Es ist vergessen, dass es einem damals nicht gut gegangen ist, wenn es einem heute noch mieser geht.
Die Vergangenheit wird oft als Rückzugsort bevorzugt, wo man sich an die alten Zeiten zurück erinnert. 
Wo die beste Freundschaft noch rein war, und nicht durch andere Gefühle verdunkelt und verdreckt wurde.
Wo 'Er' noch gemeint hat, er würde dich beschützen, wenn dir irgendetwas zustößen sollte.
Wo geliebte Menschen noch bei einem waren, und nicht unter der Erde.
Wo man sich bei bestimmten Leuten so verdammt wohl gefühlt hat (die einen dann doch nicht gemocht haben.).
 
Man zieht sich in die Vergangenheit zurück, weil man sich die alten Gefühle wieder zurückwünscht. Weil man sich denkt 'warum ist das alles nicht mehr hier, warum wird alles kaputt. Was hat sich geändert, dass alles den Bach hinunter ist'.

Die traurige Wahrheit ist, dass Dinge nun mal nicht ewig halten.
Weder Freundschaften, noch Liebe, noch Menschenleben.
Dies soll aber nicht bedeuten, dass alles, was man hat, einmal verloren gehen wird. 
Wenn die Freundschaft einem etwas bedeutet- rettet man sie.
Wenn die Liebe einem doch nur weh getan hat- vergisst man sie.
Wenn man jemanden verloren hat, den man liebt- behält man ihn im Herzen und wird ihn nie vergessen.
Und wenn man sich bei Leuten wohl gefühlt hat, die einen nicht mochten... Dann sollte man sich überlegen, wie wahr, wie echt diese Gefühle schlussendlich waren.

Die Vergangenheit zeigt einem oft nur das, was man sehen will, und nicht das, was man verhindern hätte sollen.
Die Fehler die man gemacht hat, werden in den Hintergrund geschoben (wer erinnert sich schon gerne an die Schattenseiten), die Sonnenmomente werden abgerufen.

Und genau daran sollte man denken.
Die Vergangenheit behütet nicht nur die schönen Momente, sie beinhält auch die schlechten, die, die man ausgebessert hat oder die einen zu schaffen machen.
Wenn man diese Fehler, diese Momente findet, dann kann man sie auch ändern. Man kann herausfinden, warum 'heute alles mieser ist'. Man kann herausfinden, wie man seine jetzige Situation wieder ändern kann.

Und daran, meine Leser,
sollte ich mich vielleicht auch halten, da viele der oben genannten Beispiele selbst an mir nagen und ich gerne etwas ändern würde, mir jedoch nicht zutraue, das zu schaffen.
Wer weiß, die einen brauchen länger, die anderen kürzer. 
Es wird Zeit, Dinge zu ändern, um wieder glücklich zu werden :)

Keep Running,
Fezes are cool,
The Family Business,
Vic
 

Donnerstag, 1. August 2013

Dinge, die ich nicht ändern kann

>>Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.<<

>>Herr, gib mir die Kraft, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.<<

Hl. Franziskus

Leute, 
beruhigt euch wieder.
Ich bin in den letzten zwei Wochen weder extrem religiös geworden noch habe ich eine Erleuchtung gehabt ;)
Eher im Gegenteil (da ich die Zeit hauptsächlich in meinem Zimmer abgesessen habe, um mir eine Staffel 'The Walking Dead' nach der anderen hinein zu ziehen).
Auf diese Zeilen bin ich allerdings gestoßen, als ich letztens 'Illuminati' von Dan Brown gelesen habe, und da dachte ich sofort 'Das wär ein gutes Thema für einen neuen Blogeintrag'. Und hier wären wir.

Warum ich ausgerechnet dieses Zitat ausgesucht habe? 
Nun ja, weil es das erste Bibelzitat ist, das wirklich auf mich zutrifft und bei dem ich mir sicher bin, dass viele vielleicht mal darüber nachdenken sollten.

Denn hier wird ein Problem angesprochen, dass so viele haben, mit dem so viele kämpfen. Sie wollen sich die Dinge so richten, wie sie ihnen am besten passen, sie wollen Dinge verändern, die nicht verändert werden können.
Sind es nun Zeugnisnoten, Beziehungen die einen nichts angehen aber einen dennoch kaputt machen, Ende von Büchern etc.

Ein Beispiel:
Nehmen wir mal an, euer/ eure beste(r) Freund(in) kommt mit jemanden zusammen, wo ihr denkt zu wissen, dass das nicht gut enden wird. Man versucht, den/die Freund(in) zu überzeugen, dass der neue Partner nichts ist, wird sauer, man fängt an zu streiten. Und dennoch will man nicht wahr haben, dass es so gekommen ist, man will, dass es rückgängig gemacht wird, dass diese Person aus dem eigenen Leben verschwindet.

Diese Entscheidung liegt allerdings nicht bei uns, die liegt bei dem/der Freund(in). Es stimmt schon, als Freunde erzählt man sich so einiges, aber das bedeutet nicht, dass man für den anderen entscheiden soll.
Wenn man es trotzdem macht, kommt dabei nichts gutes raus und man tut sich nur selbst damit weh. 
Wenn man jetzt allerdings einsieht, dass man es nicht ändern kann, kann die ganze Geschichte ein anderes Ende nehmen.


Weiteres Beispiel: Man regt sich (als Schüler) über eine Zeugnisnote auf, die einem nicht gerechtfertig erscheint. So marschiert man eben zum Lehrer und berschwert sich, fängt an Minuspunkte zu kassieren, macht sich im schlimmsten Fall sogar bei besagter Lehrkraft ziemlich unbeliebt.

In solchen Fällen zählt der Bibelspruch meiner Meinung nach sogar doppelt, da man Zeugnisnoten nur in den wenigsten Fällen ändern kann. Die stehen da, die sind oft felsenfest, aber okay, das sind auch nur ein paar Zahlen auf einem grünen Stück Papier.
Dennoch kann man, wenn man dies einsieht, Nerven sparen, bessere Eindrücke hinterlassen (ruhig bleiben ist immer besser als wütend mit dem Zeugnis herum zu fuchteln und sich lauthals zu beschweren, oder?) und es manchmal sogar leichter einsehen.

Fakt ist: wer sich an diesen Spruch hält, lebt definitiv leichter und gesünder.
Problem an der Sache: viele von uns können gar nicht anders, da sie vielleicht sind wie ich. Temperamentvoll, hitzig, emotional.

Solchen Menschen kann ich aber nur sagen: Leute, es wird besser. Das Leben kommt, wie es kommen muss, manchmal kassiert man Schläge, oft bekommt man aber auch Belohnungen.
Es stimmt schon, man kann viele Dinge nicht ändern. Aber wer sagt dass wir das müssen? Vielleicht müssen wir nur umdenken, die Geschichte von einem anderen Blickwinkel aus sehen oder einfach nur abwarten 'und Tee trinken'.
Es wird immer besser, deshalb muss man keine kostbaren Nerven vergeuden, oder?

xxo 
Vic
 

Freitag, 19. Juli 2013

(Almost) Alone

>>Shadows also spoke about how Arin has settled into the band saying: "He killed it on this record! He did everything we needed him to do. We didn't go in there and write all the drum fills for him (...) He just killed it.<<

>>(...) We wrote songs that needed this type of drumming. I spoke to Arin and said, 'Look, people are going to come at you because of what this record sounds like. They're going to think you should be overplaying like Jimmy and Mike played.' But if The Rev was here with us, this is how he'd have played it. He wouldn't overplay it, he'd sit back in the groove and he'd try to make it as powerful as possible, rather than as technical as possible. I asked [Arin] if he was okay with that; I asked if he was okay with the hate he was going to get. He said he was, and that he wanted to do whatever was best for us and the songs.<< 


Guten Abend meine Lieben!
Ich habe mir als Einstieg für den heutigen Post ein Zitat ausgesucht, das noch gar nicht so alt sein dürfte.
Es stammt von Matt Sanders, oder auch M.Shadows, dem Leadsänger meiner absoluten Lieblingsband, Avenged Sevenfold.
Thema- das neue Album, das am 23. August diesen Jahres auf den Markt kommen wird. Und was passiert vor solchen Ereignissen? Genau- Interviews bis zum Abwinken, Photoshootings, mehr Interviews und viel Werbung und Rummel um die Band. Und so gelang auch ich an den Ausschnitt des Gespräches, als ich mal wieder auf FB herumgammelte und meine A7x Seiten aktualisierte.

Und wenn ich ehrlich bin, habe ich ungefähr ab der ersten fett gedruckten Zeile Tränen in den Augen gehabt.
Für die, die es nicht wissen- The Rev ist der verstorbene Drummer der Band und mein großes Vorbild. Dieses Album ist das erste, auf dem er nicht mehr zu hören sein wird (auf Nightmare hört man ihn noch bei dem Song 'Fiction').
Ich als Jimmy Fan kann schlecht sagen wie mies ich das finde, aber was kann man denn noch machen? Zurückkommen wird Jimmy nicht mehr, aber er lebt in den Liedern, in der Musik und in der Band weiter.

Und ab hier wird es dann schwer.. Die restlichen Bandmitglieder haben es geschafft, wieder aufzustehen und ein neues Album zu machen, da Jimmy es nicht gewollt hätte, wenn sie alles in eine Ecke werfen und von vorne anfangen würden. Das weiß jeder und das sagten sie selber.
Eine Band ohne Drums ist nun aber mal keine Band, weshalb ein neuer Drummer gesucht wurde. Für Nightmare setzte sich Mike Portnoy, der ehemalige Drummer der Band 'Dream Theater', hinter die Drums, und von nun an ist es Arin Ilejay, der kleine Wuschelkopf und meiner Meinung nach das Bandküken.

Allen vorab- ich hab' mich bis jetzt mit Arin nie groß beschäftigt. Gut, er war jetzt Tourdrummer und es wurde getuschelt, dass er möglicherweise in die Band aufgenommen wird, aber ich hab' mich nie mit ihm befasst, kein einziges Mal.

Aber als ich dieses Zitat gelesen habe, wurde mir das erste Mal bewusst, was für eine Last dieser Mensch zu tragen haben muss. Denn das, was Matt gesagt hat, das wird zu 100 Prozent eintreffen. Viele Fans werden ihn hassen, und ich bekomme es ja selbst mit.
Irrsinnig viele Fanseiten stellen ja den Link zur ersten Single auf FB, teilen ihn und verbreiten den Song. Unter diesen Links stehen allerdings vermehrt nur noch 'mieser Song', 'eigentlich wäre er gut, aber die Drums...', 'bitte Jimmy, komm wieder zurück', etc. (gut, und auch viele 'Matt, lass dir die Haare schneiden'), die von den verschiedensten Leuten stammen.
Arin wird davon alles abbekommen. Ich wünsche es ihm nicht, nein, im Gegenteil, ich hoffe so sehr, dass einige durch diese Aussage aufmerksam geworden sind und ihn nicht automatisch dafür hassen, weil er versucht, die Musik lebendig zu halten!

Wie verbittert muss ein Fandom sein, um jemanden, der der Band etwas Gutes tun will, der sie wieder aufbauen will und nur das Beste für die Fans und die Lieder will, so zu hassen?
Ich sage dies nicht, weil ich jetzt ein riesen Arin Fan bin. Ich meine, ich wünsche mir selbst, dass Jimmy wieder zurückkommen würde. Aber das wird nie wieder passieren...
Als Jimmy nun jedoch gegangen ist, hat er eine riesige Lücke hinterlassen, eine Lücke, die man einfach nicht schließen KANN. 
Die Fans haben ihn ins Herz geschlossen, sein Tod war eine Tragödie, ein Schock für jeden, er hat es so weit gebracht und war einer der besten hinter den Drums. Wenn solch eine Person abrupt aus dem Leben gerissen wird, hinterlässt das bei jedem Narben.
So einen Menschen kann man nicht ersetzen. Und das ist auch nicht der Sinn der Sache! Niemand will Jimmy ersetzen, das kann immerhin auch keiner. 
Aber ohne Arin würde die Band vermutlich sterben. Ohne einen Drummer würde die Band sterben, das habe sogar ich eingesehen.

So kann ich nicht verstehen, warum sich so viele (vor allem absichtlich) so stark auf die Drums konzentrieren, dass sie sie einfach schlecht machen MÜSSEN.
Das muss doch nicht sein. Oder?

Ich für meinen Teil habe Arin akzeptiert. Was soll ich auch gegen ihn haben, er selbst meinte einst, dass er Jimmy geliebt hat!
Ich wünsche mir nur für ihn, dass eines Tages auch die vielen Fans von Avenged ihn akzeptieren und ins Herz schließen werden.
Er hat es verdient.

Vic